Antrag – Transparenz, Sicherheit und Umweltschutz in den deutschen Offshore-Windparks verbessern

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In diesem Antrag fordern wir die Bundesregierung auf, ein bundesweites, zentrales Meldesystem für Umweltereignisse in Offshore-Windparks einzurichten – zuständig soll das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) oder das Havariekommando sein. Anlass ist die Antwort der Bundesregierung auf unsere frühere Kleine Anfrage, die offenlegte, dass Schadstoffvorfälle bislang ausschließlich über Selbstmeldungen der Betreiber erfasst werden – eine unabhängige Kontrolle findet nicht statt, und für die 12-Seemeilen-Zone der Küstenländer liegen dem Bund gar keine Erkenntnisse vor. Obwohl erhöhte Metallkonzentrationen (Aluminium, Zink, Indium, Gallium) durch Korrosionsschutzsysteme im Meerwasser nachgewiesen wurden, gibt es keine ökologische Bewertung der Langzeitfolgen für Plankton, Meeresbewohner oder Seevögel. Wir fordern deshalb ein öffentlich zugängliches Online-Register für Umweltvorfälle, ein bundesweites Schadstoff-Monitoring, verbindliche Notfall- und Umweltmanagementpläne mit den Betreibern sowie ein integriertes marines Umweltinformationssystem bis Ende 2026 – angesichts des geplanten massiven Ausbaus der Offshore-Windkraft bis 2045 halten wir eine zentrale, unabhängige Überwachung für unerlässlich.


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