Antrag – Bundesverantwortung beim Management der Asiatischen Hornisse (Vespa velutina) endlich wahrnehmen

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Mit diesem Antrag ziehen wir die Konsequenzen aus der Antwort der Bundesregierung auf unsere frühere Kleine Anfrage zum Umgang mit der Asiatischen Hornisse: Der Bund hat mit der Umstufung der Art als „weit verbreitet“ gegenüber der EU-Kommission selbst die Management-Verantwortung übernommen, verweist auf praktisch jede konkrete Frage nach Zielen, Fristen und Finanzmitteln aber ausschließlich auf die Länder – ein nächster Bericht an die EU ist erst für 2031 vorgesehen. Wir fordern deshalb einen verbindlichen nationalen Managementplan, eine schlanke Bundeskoordinierungsstelle beim Bundesamt für Naturschutz, ein Förderprogramm von rund 5 Millionen Euro jährlich nach dem Vorbild von NRW (Prämien für Nestentfernung, Ausrüstung, Schulung), Forschung zu selektiven Fallensystemen zum Schutz der Europäischen Hornisse, eine systematische Schadenserfassung sowie die Prüfung eines Entschädigungsmechanismus nach französischem Vorbild. Der Antrag stellt dabei ausdrücklich nicht die Zuständigkeit der Länder für den Vollzug infrage, sondern fordert vom Bund, seine selbst übernommene Verantwortung endlich auch mit Ressourcen zu unterlegen.


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